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Für Biologen und Taucher ist dieser See im Süden von Afrika ein faszinierender Anziehungspunkt, weswegen dieser Bericht entstand ...
 | Steckbrief des Tauchplatzes | |
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| Schwierigkeitsgrad |          | | | Sichtweiten |          | mit die weiteste Sicht von Süßwassern | | Fischreichtum |          | 500 verschiedene Fischarten! | | Großfische |          | | | Steilwandtauchen |          | | | Wracktauchen |          | es existieren keine besonderen Wracks | | Höhlentauchen |          | | | Anzugsdicke |          | |
Zwar befindet sich der See inmitten der Tropen, aber "tropische Sichtweiten" und eine bunte Unterwasserwelt kann man hier nicht antreffen. Trotzdem bietet der See unvorstellbare Unterwasserlandschaften und eine gigantische Anzahl verschiedenster Unterwasserlebewesen, wie sie vor allem von Aquariumbesitzern sehr geschätzt werden. Bis zu seiner Unabhängigkeit hieß sowohl das Land als auch der See Niassar. Die damaligen Namensgeber waren die Engländer, die Niassar als Protektorat besaßen.
Der Malawisee liegt inmitten des Ostafrikanischen Grabens. Der See ist etwa 550 km lang und 80 km breit. Mit einer Tiefe von 700 m und einer Fläche von 30800 km² ist der See einer der Größten unseres Planeten.
Die beste Reisezeit ist zwischen Mai und Oktober, dann wenn die Trockenzeit Temperaturen um die 20°C beschert. Den See zu betauchen bleibt zum Teil nur den Hartgesottenen unter uns Tauchern vorbehalten. Man muss auf klimatisierte Busse oder besser ganz auf Busse verzichten können. Fünf Sterne Hotels gehören auch nicht zum Repertoire des Landes. Jedoch ist ein Zeltlager unter Elefanten, was nach einer stundenlangen Fahrt auf einem alten Lastfahrzeug stehend zusammen mit mehreren Einheimischen erreicht worden ist, so übel? Keinesfalls. Hier wird einem noch Abenteuer geboten, wie sie die Urväter des Tauchsports wie Hans Hass und Co. erlebten
Die Monkey Bay ist der wohl bekannteste Tauchplatz des Sees und gilt quasi als Synonym fürs Tauchen am Malawisse. Sie liegt im Süden des Sees. Um die Bucht gibt es zahlreiche gut ausgerüstete Tauchbasen. Leihausrüstung und Kursangebote sind vorhanden. Tauchbasen existieren auch bei der mittig gelegenen Nkhota Bay bei Nkhota Kota. Natürlich gibt es weitere zahlreiche Tauchstellen, aber nicht die dazu gehörigen Basen für Flaschenfüllungen. Weiter im Norden gelegen finden sich auch hervorragende Tauchstellen an, an denen sich zum Teil ein Zeltlager mit mobiler Tauchbasis befindet. Um dorthin zu gelangen, braucht man den von mir oben beschriebenen Abenteuersinn.
Die Monkey Bay hingegen befindet sich etwa 250 km entfernt vom Flughafen Blantyre. Die verbindende Straße ist relativ gut. An der Bay sowie im ganzen See gibt es eine erstaunliche Vielfalt an Fischarten. Forscher haben etwa 500 Arten zählen können, dabei ist nicht auszuschließen, dass noch die ein oder andere Art in 700 m Tiefe auf seine Entdeckung wartet. Unter den Fischarten befinden sich vor allem die unter Aquarianern bekannten Cichliden. Außerdem kann man auf den bekannten Maulbrüter treffen. Der Fisch ist ein faszinierendes Lebewesen und meist aus Dokumentarfilmen bekannt. Neben diesen beiden Bewohnern hat der See noch viele andere Schwarm- und Raubfische. Vorherrschende Farben sind gelb, blau und rot.
Der Reiz des Sees wird natürlich durch die vielfältige Flora und Fauna sowie durch seine Umgebung gebildet. Mit 16m durchschnittlicher Sichtweite hat der See eine erstaunliche Wasserklarheit zu bieten.
Umlandziel ist auch über Wasser die faszinierende Natur Afrikas. Viele Tiere lassen sich an den Seeufern besichtigen, aber auch Safaris sollen angeboten werden, bei denen man Elefant und Co. beobachten kann. Für genauere Infos lies bitte die Seite zu Malawie. Für große Safaris durch gigantische Steppen eignet sich die Massai-Mara in Kenia jedoch besser.
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