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 Autorinfos:

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Artikel: Similan Islands
 Erstelldatum:07. 05. 2003  
 Letzte Aktualisierung:17. 05. 2003  
 Gelesen:5900x 
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Gliederung

Zum Setenende Zum Seitenanfang 

· Steckbrief des Tauchplatzes
· Geographishce Orientierung
· Die Region
· Anreise
· Das Tauchrevier
· Umlandziele



Die Perle Thailands galt jahrelang als eines der schönsten Tauchziele der Welt. In den letzten Jahren hat jedoch das Ansehen sehr gelitten und dennoch bleiben die Similans ein wunderbar aufregendes Tauchrevier, was in unserer Beschreibungsliste nicht fehlen darf.





Steckbrief des Tauchplatzes

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 Schwierigkeitsgrad    Tauchplätze relativ tief
 Sichtweiten    variierend zwischen 30 bis 50m
 Fischreichtum    
 Großfische    Oktober-Mai: Walhaie und Mantas
 Steilwandtauchen    
 Wracktauchen    
 Höhlentauchen    einige kleinere interessante Höhlen vorhanden
 Anzugsdicke    



Geographishce Orientierung

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 Karte der Tauchplätze


Die Region

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Die "Similan Islands" bestehen aus neun kleinen, unbewohnten Inseln, die sich etwa 85 km nordwestlich von Phuket befinden. Der Name lässt sich aus dem malayischen Wort "sembilan" ableiten, was der Zahl "neun" entspricht.
Die Inseln wurden 1982 zum Nationalpark erklärt (Similan Marine Park), welcher eine Größe von 128km² hat. Alle Inseln sind unbewohnt, lediglich auf Ko Miang (Insel Nummer 4) befindet sich die Verwaltung des Parks, unter deren Leitung eine einfache Bungalow- und Campingsiedlung und ein kleines Restaurant steht. Hoffentlich bleibt diese bescheiden-touristische Ausdehnung dem Park erhalten.
Die Similans sind bedeckt von einer Vielfalt tropischer Vegetationen und verschiedensten Palmenarten. Das Bild der Inseln wird geprägt durch vom Wasser geschliffene Felsformationen, die fast alle neun Inseln umranden. Jene Felsformationen setzten sich auch im Wasser fort und bilden die bekannten Tauchplätze "Elephant Rock", "Christmas Point" und "Shark Fin Reef". Mit einer Tiefe von 30 bis 40 m und den wunderschönen Felsgebilden aus Höhlen und Schluchten ist diese Insel wohl die bekannteste der Similans.


Anreise

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Meistens wählt man die Anreise über Phuket. Bucht man vor Ort das Taucherlebnis, stellt die Basis ein Boot, und die 8-stündige (manchmal auch längere) Überfahrt zum Paradies kann schon am nächsten Morgen angetreten werden. Dort wartet dann ein größeres Boot auf Dich, was meist den kompletten Sommer dort ankert. Erkundige dich auf jeden Fall im Voraus sorgfältig über die Bedingungen auf dem Boot! Eine stickige Kabine im Unterdeck ist meist der Anfang einer Serie von Enttäuschungen.
Außerdem besteht die Möglichkeit, von Thap Lamu (Festland, 60km nördlich von Phuket, 40km von Similans entfernt) aus die Similans anzusteuern, was weniger als 3 Stunden dauert. Hierzu lassen sich interessante Kombinationen einrichten. Der bekannte Nachbar von Thap Lamu, der Nationalpark Khao Lak, ist ein sehr zu empfehlendes Reiseziel Thailands. Interessante Sehenswürdigkeiten auf der Strecke zwischen Phuket und Thap Lamu und manches über Khao Lak erfährst Du unter Thailand beziehungsweise unter Phuket.


Das Tauchrevier

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Das Tauchrevier besteht aus mehreren sehr schönen Tauchplätzen in Form von Unterwasser-Felslandschaften, die sich um die neun Inseln gebildet haben. Viele Durchgänge, Höhlen und tiefe Einbuchtungen formen eine wunderschöne Unterwasser-Felslandschaft, die gesäumt ist von Stein- und Weichkorallen. Wenn unser Sommer sich langsam zeigt, sorgt hoher Seegang, viel Regen und starker Wind fürs Vertreiben der Taucher aus dem Paradies Similan, so dass Riff und Fisch eine Erholungspause genießen können.

Sah man noch vor der Jahrtausendwende oftmals Walhaie, so ist heute ein Rückgang der Sichtungen zu verzeichnen und es kam schon oftmals vor, dass manch eine Tauchtour ganz ohne Begegnungen blieb. Der Reiz der Similans sind die wunderschöne UW-Landschaft und das fast unberührte maritime Leben. Auf Walhaisichtungen sollte man nicht bauen, aber sie auch nicht schon gänzlich abhaken!


Christmas Point

Auch hier kann die Unterwasserlandschaft mit beeindruckender Kulisse auftrumpfen und den Taucher in seinen Bann ziehen. Die komplette Palette des maritimen Lebens der Similans ist hier anzutreffen, allerdings nicht so zahlreich wie bei anderen Spots. Dafür bietet sich hier die Möglichkeit (Vorraussetzung: gehörige Portion Glück), auf den seltenen Geigenrochen zu treffen.


Elephant Rock

Der Tauchplatz ist zwischen 15 und 25 m tief. Die schon benannten, wunderschönen Felsformationen der Insel Nummer 4 scheinen über Wasser einen Elefantenkopf zu bilden, weshalb der Tauchplatz auch oft Elephant Head oder Hin Pusa genannt wird. Zu sehen gibt es verschiedenste Riffbarscharten, Schnapper und Halterfische. Man trifft ebenfalls oft auf Stachelrochen und Schildkröten, die sich von den zahlreichen Weichkorallen ernähren. Desweiteren ist der Tauchplatz gesäumt von Tischkorallen und verschiedensten Anemonenarten.
Unter 'Similan-Freaks' wird der Spot, nicht zuletzt wegen seiner bizarren Felslandschaft, als der schönste Tauchplatz der Similans gehandelt.


Das Fantasy Reef

Das Riff beginnt mit einem Felsplateau bei 8 m. Von hier aus betaucht man die UW-Landschaft, die neben Felsbrocken, Höhlen und Schluchten die wahrscheinlich umfangreichste Palette an maritimen Leben der ganzen Similans aufweist. Nach Westen hin erreicht der Spot schnell eine Tiefe von 40 m, von wo aus man mit etwas Glück auch Hochseebewohner beobachten kann. Um den kompletten Tauchplatz zu erkunden und all seine Reize und Schönheiten zu entdecken, benötigt man gewiss mehrere Tauchgänge.


Snapper Alley

Snapper Alley ist ein farbenprächtiges Hartkorallenriff. Taucht man von hier aus weiter westlich in den Kanal zwischen Insel No. 8 und Insel No. 9, so kann man eine wunderschöne Unterwasserlandschaft mit großen Felsbrocken und Höhlen bestaunen. Hier sind dann verschiedenste Weich- und Hartkorallen zu beobachten sowie die unterschiedlichsten Fischarten.


Deep Six

Große Unterwasserfelsbrocken prägen diesen Tauchplatz, welche, bedeckt mit schönen Korallen, ein wunderschönes Panorama ergeben. Die Felsbrocken fallen steil ab und enden bei zirka 45m. Aufgrund der Tiefe und der günstigen Strömungsverhältnisse lassen sich oftmals Riffhaie (vor allem Wieißspitzenriffhaie) beobachten.


Mooring Rocks

Die Mooring Rocks liegen südlich des Christmas Point. Sie sollten allerdings lediglich zum Nachttauchen angesteuert werden, da viele Korallen unter ehemaligen, aggresiven 'Dynamitfischen' gelitten haben.


Stonehenge

Hier sollte man sich auf einen tieferen Tauchgang einstellen, denn das wirklich Sehenswerte befindet sich auf einer Tiefe von 25 m. Zwischen den großen Felstürmen sind verschiedenste Rifffischarten, wie Skorpionsfische und Anglerfische, vorzufinden. Auch Thunfische und Barrakudas streifen gelegentlich den Tauchplatz. In den tieferen Bereichen des Spots ruhen oftmals Leopardenhaie im Sand.


East of Eden

Dieser Tauchplatz ist ein Muss für jeden UW-Fotografen. Der Tauchplatz bietet farbenprächtige Motive von verschiedenen Weich- und Hartkorallen, Nacktschnecken und typischen Rifffischen. Außerdem stellt der Spot keine weiteren Ansprüche an den Taucher, da kaum schwierige Strömungsverhältnisse vorkommen. Die Tiefe ist ebenfallls relativ gering. Beginnend bei 8 m fällt das Riff steil auf maximal 28 m ab und verliert sich dann im weißen Sand.


Shark Fin Reef

Große, bis auf 45m herabfallende Felsbrocken. Der Tauchplatz ist berühmt für oftmalige Riffhai-Sichtungen. Außerdem trifft man auf verschiedenste Stachelrochenarten und gelegentlich auf den einen oder anderen großen Napoleon. Zu guter Zeit und ein wenig Glück ist auch eine Walhaibegegnung möglich.


Boulder City

Das Riff liegt, wie auf der Karte gut zu sehen, im offenen Meer. Getaucht wird bei riesigen Granitfelsen, auf denen viele Gorgonien und diverse Hartkorallen zu finden sind. Aufgrund der Lage lassen sich Hochseebewohner wie Thunfische und Haie beobachten. Morning Edge: Mit 40m Tiefe ebenfalls ein sehr tiefer Tauchplatz. Weich- und Hardkorallen bilden mit großen Unterwasser-Felsinseln ein schönes Bild. Einer der Tauchplätze, wo Riffhaisichtungen nicht besonders selten sind.


Turtle Rock

Das Riff ist mit tiefstens 30 m einer der tieferen Tauchplätze. Der Name rührt aber nicht von den ungewöhnlich vielen Schildkrötensichtungen her, die auf wundersame Weise hier vermehrt vorherrschen. Eher ist die Felsformation, die eine große Schildkröte zu formen scheint, der Namensgeber. Trotz alledem wählte ich passender Weise ein Schildkrötenfoto.


Cambell's Bay

Cambell's Bay ist gekennzeichnet durch seine vielen Höhlen und Schluchten. Viele Fischarten wie Schnapper, Maskenfalterfische, Drückerfische, Trompetenfische und Skorpionsfische (auch Steinfische) sind anzutreffen. Der Tauchplatz kann auch vom Strand aus betaucht werden. Bei einer maximalen Tauchtiefe von 25m und einer Durchschnittstiefe von 8 m ist hier ein gemütlicher Tauchgang zu erwarten. Die Bay ist vielen Tauchern auch unter der Bezeichnung Donald Duck Bay oder M16 geläufig.


Honeymoon Bay

Der Tauchplatz ist einer der flacheren Tauchplätze. Vor der Bucht aus bieten sich verschiedenste Tauchmöglichkeiten. So kann man zum Beispiel einen gemütlichen Nachttauchgang im flacheren Bereich absolvieren oder einen Entsättigungstauchgang am Ende des Tages. Dabei lassen sich verschiedenste Riffbarsche, darunter auch Zackenbarsche, beobachten. Eine weitere interessante Möglichkeit ist das Tauchen beim nahegelegenen Barracuda Point, der sich an der Südspitze der Insel Nummer 5 befindet. Hier lassen sich tatsächlich Schwärme von Barrakudas beobachten, sowie viele andere Rifffische.


Coral Garden

Der Korallengarten mit der flachsten Stelle bei 5 und der tiefsten bei 20m ist eines der anfängerfreundlicheren Riffe der Region. Viele verschiedene Korallenarten und Rifffische sind vorzufinden.

Viele Tauchboote bieten den Tauchern auch eine "Ausfahrt" zu weiter nördlich gelegenen Inseln an, hierzu aber unbedingt vorher Erkundigen einholen!


Ko Bon

liegt rund 20 km nordöstlich von den Similans und ist wohl eine der interessantesten Inseln. Man kann zwar rund um die ganze Insel tauchen und dabei oftmals Leopardenhai beobachten, aber gerade an der Westspitze "tummeln" sich hier (zur richtigen Zeit) Mantas, was ein unvergessliches Erlebnis zur Folge hat. Auch seltene Schnabel-Seeschlangen können hier betrachtet werden.


Ko Tachai

Die unbewohnte Insel Tachai ist ein beliebter Tauchplatz und liegt etwa 30 km nördlich von Ko Bon und damit fast in der Mitte zwischen den Similans und den Surin Inseln. Die Fahrzeit von Insel Nummer 9 nach Ko Tachai beträgt etwa 2 Stunden. Die Umgebung von Tachai besitzt 3 größere Tauchplätze, die 8 bis 40m tief sind. Große Felsformationen und Plateaus und eine unglaubliche Vielfalt an Rifffischen, Stein- und Weichkorallen prägen diesen Tauchplatz. Hier trifft man oftmals auf Leopardenhaie und ihre größeren Brüder, die Walhaie. Desweiteren hat man hier große Chancen auf Sichtung von Mantas und anderen großen Rochenarten. Riffhaie scheinen hier nur noch die Nebenattraktionen zu bilden.

Weiteres: Unbedingt sollte mit der Tauchbasis oder dem Tauchboot eine Fahrt zum legendären Richelieu Rock ausgemacht werden. Gerade hier gelten Begegnungen mit Walhaien wie sonst nirgends als so selbstverständlich. Zwischen November und Mai ist die Häufigkeit der Tiere besonders hoch, und die Chance auf eine Begegnung steigt damit natürlich auch. Wer sich schon bis zu den Similans vorgeschlagen hat, der sollte den letzten Schritt, eine etwa 4 bis 5 stündige Fahrt zum Richelieu Rock, nicht scheuen. Auf dem Weg dorthin liegt etwa auf einviertel der Strecke Ko Bon und auf halber Strecke Ko Tachai, wo es ebenfalls sehr interessante Tauchmöglichkeiten gibt. (siehe oben)

Für die drei oben genannten Tauchplätze ist es natürlich wichtig, sich auf jeden Fall vorher zu erkundigen und die Fahrt mit der Basis im Voraus zu klären oder mit andern Tauchern über weitere Kombinationsmöglichkeiten zu reden...


Umlandziele

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Zu den direkten Umlandziele zählt man bei den Simalan Inseln die Ausflüge zu den unbewohnten Inseln und das Besuchen der einsamen Traumstrände. Natürlich kann man auch Ko Miang mal besuchen, um "außerboot" essen zu gehen.
Weitere große Umlandziele gibt es keine. Jedoch lassen sich einige schöne, kleinere Sehenswürdigkeiten von Phuket aus besichtigen. Wenn sie einen Trip durch Thailand vorhaben oder wenigstens ein bißchen Kultur mitnehmen wollen, erfahren sie Weiteres auf der Seite Phuket. Desweiteren ist ein Besuch von Bangkok dringenst zu empfehlen, wobei man gleich viele Tempel und die nördlich gelegenen Nationalparks "mitnehemen" kann. Hierzu findest du mehr auf der Seite Thailand.

 
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