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Alles in allem würde sich ein Besuch in Safaga nur am Abend lohnen, falls man an einem "Discobesuch" interessiert sein sollte, denn solche machten in den letzten Jahren zahlreich auf. Wo der Deutsche ist, da will er auch feiern. Beispiel: Ibiza und Mallorca. So langsam entwickelt sich auch hier ein Nachtleben, und jeder Verkäufer und fast jeder Taxifahrer sprechen hier deutsch. Man kann gespannt sein, wie sich alles entwickelt und gleichzeitig hoffen, dass es nicht ausarten wird. Fast jede Basis bietet Ganztagestouren in Form von 2 Tauchgängen an. Checkdive und Bootsaufteilung nach Anfängern und Fortgeschrittenen zeichnet auch hier eine gute Basis aus.
Geographische Orientierung
TauchplatzbeschreibungenSafaga besitzt etwa 15 Riffe, die sich wirklich lohnen zu betauchen. Eine Auswahl der Schönsten und Abzuratensten findest Du in der folgenden Auflistung. Wer im Jahre von 1995 bis 1998 hier schon einmal tauchen war, der wird feststellen, dass Großfischsichtungen deutlich abgenommen, jedoch die Riffe nicht an Schönheit verloren haben.Hausriffe sind generell nicht zu empfehlen. Meist sind diese nämlich sehr flach und haben durch den hohen Badetourismus schlechte Sichtverhältnisse. In Safaga (sowie auch in Hurghada) herrschen daher Bootstauchgänge vor. Tobia Island wird meist von Schnorchlern genutzt. Auch Surfer setzen sich die Insel bei guten Windbedingungen als Zielpunkt eines Ausfluges. Am östlichen Rand der Insel gibt es einen Tauchplatz namens Tobia Hamra. Spärlicher Korallenbewuchs, schlechte Sicht und wenig Fisch sind die nicht sehr verlockenden Merkmale des Unterwasserreiches um die Insel. Tauchen ist hier weitestgehend uninteressant. Tobia Kebir ist ein kleines Riff, nicht weit von der Küste entfernt. Unter Umständen (kommt darauf an,
Tobia Kebir wird häufig für einen Nachttauchgang genutzt, wozu es sich auch gut eignet. Desweiteren fahren das Riff Eintagestour-Boote an, weil die weitaus interessanteren Riffe zu weit entfernt liegen. Man findet über den Tag schlechte Sichtverhältnisse vor. Standart-Rifffische sind zwar hier vorhanden, aber ansonsten mangelt es dem Riff an wenigstens kleinen Attraktionen wie Muränen oder den häufigen Blaupunktstachelrochen. Der Korallenbewuchs ist nicht zu vergleichen mit den Außenriffen. Gamul Kebir/ Gamul Soraya: Die Riffe liegen nicht nur in der Nähe von Tobia Kebir, sondern gleichen jenem auch. Gleiche Flora- und Fauna-Vorkommen und hauptsächlich nur für Nachttauchgänge und Eintagestouren günstig. Der Abu Soma Garden ist ein
Tobia Arba (7 Säulen): Das Riff, bestehend aus sieben Säulen, ist ein Muss für jeden Fotografen und Nicht-Fotografen. Zahlreiche Fische und Korallen lassen sich beobachten, während man gemütlich auf 15 m seine Achten um die Säulen dreht. Entfernt man sich von diesen, so lassen sich auch Schildkröten sehen, wenn man Glück hat. Beim Riff selber gibt es alles, was das Herz begehrt: Fischschwärme von Glasfischen und Schnappern, Zackenbarsche und andere Riffbarsche sowie Muränen, Stachelrochen, Thunfische und Makrelen. Seltener (es ist aber schon mal vorgekommen) auch ein Weißspitzenriffhai. Am Tag meiner Abreise wurde hier ein Manta(!) gesehen. Was für Dich natürlich ohne Bedeutung bleibt, denn das kommt frühestens in hundert Jahren nochmal vor. Shab Saman Die Außenriffe: Das Panorama Reef ist eines der 3 großen Außenriffe und ist durchschnittlich 15 km vom Strand entfernt. Das Riff ist in etwa runder Block. Die Südseite ist im Stömungsschatten und ist günstig für Steilwandtauchgänge. Zu sehen gibt es eine Vielzahl von verschiedensten Korallen- und Fischarten. Das Riff reicht bis in eine Tiefe von mehr als 200 m. An der Nord- und Südseite trifft man auf zwei Sandplateaus mit weitläufigen Korallengärten. Die Durchschnittstiefe beträgt hier etwa 20 m. Neben zahlreichen Stachelrochen und Muränen kann man an den Dropp-Offs auf Weißspitzenriffhaie treffen. Das Nordplateau liegt natürlich genau im Strömungsbereich, da im Roten Meer standardmäßig Nordströmung auftritt. Zu betauchen ist es lediglich mit einem gemütlichen Driffttauchgang von der Ostseite aus, was sich allerdings nicht oft anbietet, da besondere Strömungsverhältnisse vorherrschen müssen. Zur weiteren Fauna gehören zahlreiche Riffbarsche, Muränen, Schnapper und die seltenen Steinfische, die man hier sehr oft freischwimmend erleben kann. Wie für ein Außenriff üblich kommen hier auch zahlreiche Schwarmfische, wie Thunfische oder Makrelen, vor. Ebenfalls zur Fauna gehören Napoleonfische, wobei sogar ein 2 m großes Exemplar das Riff für sich beansprucht. Selten jedoch taucht er in höher gelegene Regionen auf. Er hält sich stattdessen auf 40-50 m Tiefe auf. Zu sehen ist er aus 30 m Tiefe natürlich trotzdem, vorausgesetzt die Sicht ist nicht total miserabel. Das Middle Reef ist ein sehr großes Riff mit einem kleineren Nachbarblock. Viele Weichkorallen an einigen Stellen (vor allem an der Westseite) sorgen für große Chancen bei der Schildkrötensichtung. Im Süden ist das Riff üppig mit Korallen bewachsen. Im Südosten befindet sich der sogenannte "Schweizerkäse". Viele Korallenblöcke mit reichhaltigem Bewuchs fordern hier den Orientierungstaucher heraus, aber keine Bange, die Stelle ist sehr flach und einem kurzen Blick aus dem Wasser steht nichts im Wege. Der Schweizerkäse dient als Möglichkeit für einen zweiten Tauchgang oder als ausgewogener "Sicherheitsstopp" bei 7 m, auch Ausdümpeln genannt. Die stufenweise abfallende Nordseite des Riffes bietet interessante Drifttauchmöglichkeiten. Zu sehen gibt es zahlreiche Fischschwärme und auch Großfische, wie zum Beispiel dem Weißspitzenriffhai. Da am Middle Reef meist sehr schwache oder gar keine Strömung herrscht (natürlich abgesehen von der Nordseite), können hier Taucher jeden Levels tauchen, ohne sich in Gefahr zu begeben. Zu empfehlen ist der Tauchplatz allemal. Shab Shear ist ein langgezogenes, schmales Riff, was in Shab Shear Ost und West untergliedert wird. Beide Seiten haben eine wunderschöne Korallenvielfalt. Shab Shear Ost ist sehr interessant, da die Boote im ruhigen Strömungsschatten (Süden) Ankern und die Taucher durch eine Schlucht die Nordseite erreichen können. Wenn dort wenig Strömung herrscht, kann man wunderbar die Korallenvielfalt aufnehmen und eine große Anzahl von Fischen beobachten. Auch Haie können an dem Riff gesehen werden, gehören aber (wie an fast keinem Riff Safagas) nicht zum Standart. Weiter zu sehen gibt es große Zackenbarsche, Stachelrochen und verschiedenste Skorpionsfischarten, darunter auch Drachenköpfe und Steinfische. _Neben den sonst üblichen Riffbarschen kommen auch gelegentlich Adlerrochen vor. Um Hal-Hal ist ein kleines, weit außen gelegenes Riff, was aus zwei Blöcken besteht. Hier herrscht fast ganzjährig extreme Strömung vor. Sollte jene mal schwächeln, dann lässt sich das Riff mühselig betauchen. Da das nicht besonders häufig vorkommt, bietet sich dem Taucher eine fast intakte Unterwasserwelt mit großen Korallen und großen Bewohnern. Riesige Zackenbarsche und große Haie lassen sich hier bestaunen. Eine unbeschreiblich vielfältige Flora und Fauna läßt sich hier unter schweren Bedingungen beobachten. Das Riff ist selbst bei seiner schwachen Strömung nur für erfahrene Taucher geeignet. Abu Kafan ist nach Um Hal-Hal das schönste Riff der Region. Das Riff kann nur bei gutem Wetter betaucht werden, da sonst die Strömung zu stark ist. Hinzu kommt, dass das Riff weit ab der meisten Hotels liegt und nur wenige Basen es überhaupt in
Bei den Außenriffen ist häufig mit wechselnder Strömung und tiefen Tauchgängen zu rechnen. Man braucht hier unbedingt gute Taucherfahrungen. AchtungLeider ist es nicht für jede Tauchbasis verständlich, die Tauchboote mit etwa gleich erfahrenen Tauchern zu besetzten, so sie denn überhaupt mehr als ein Boot besitzen. Dem Taucher die Schönheit Safagas bieten zu wollen, ist nicht immer oberste Priorität. Meist karrt man die Taucher an die nicht weit entfernten, meist weniger schönen Riffe und enthält ihn die Schönheit der Außenriffe vor.Deshalb gilt auch hier: Niemals im Voraus bei einer Basis Tauchgänge buchen!
Nur allein mit der Geschichte über dieses Wrack könnte ich schon eine ganze Homepage füllen (naja, ein bißchen übertrieben), denn hier streiten sich die Geister und natürlich auch die Tauchlehrer. Ich habe es leider bisher nur 2x geschafft, an diesem Wrack zu tauchen, aber ich kenne schon 5 verschiedene Geschichten, wie das Wrack gesunken sein soll! (Deshalb nutze ich hier wohlwissend den Konjunktiv!).
Fakt ist jedoch, dass die Fähre auf ein Riff auflief. Aus welchen genauen Gründen das geschah, bleibt Sache der Tauchlehrer, die es so interessant rüberbringen wollen wie möglich! Sie können jedoch mal ein Blick auf die beigefügte Karte werfen und sich eine eigene Geschichte basteln. Ich wünsche viel Spaß! Glaubt man den Passagierlisten der Salem, so fanden etwa 700 Menschen durch das Unglück ihren Tod. Es soll jedoch feststehen, dass mehrere Pilgerer auf dem Weg nach Hause illegal auf der Salem mitreisten (man beachte den Konjunktiv), und das Schiff soll "hoffnungslos" überladen gewesen sein. Man schätzt die Zahl der Toten von 900 bis etwa 1100. Da das Schiff nachts um 2.00 Uhr sank, wurden die meisten Passagiere im Schlaf überrascht. Für Leute, die sich Retten konnten, kam jede Hilfe zu spät. Durch Dunkelheit und Wellengang konnten sie sich nicht auf das nahegelegene Riffdach retten und trieben davon. Hinzu kam, dass die Salem erst 5 Stunden nach ihrem Sinken als "überfällig" erklärt wurde.
Hier gibt es riesige Zackenbarsche, oftmals Haie und große Gorgonien. Doch muss man, wie gesagt, schon ein wenig Glück haben. Etwa genauso schön und unberührt sind die Riffe Shab Saman und Abu Kafan und jeweils die Nord-Seite aller Außenriffe, wo im Normalfall sehr starke Strömung vorherrscht.
Sehr zu empfehlen hingegen ist ein Ägyptenurlaub mit vorheriger Nilkreuzfahrt. Informationen über die Sehenswürdigkeiten Ägyptens erhältst Du unter Ägypten.
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