Meeru

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Steckbrief Meeru

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Kategorie
Bwtg.
Kommentar
durch. Sichtweite
30m
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Fischreichtum
5
der Fischreichtum ist enorm
Großfische
2
Walhaie, Mantas zwischen Juni-November
Riffschönheit
4
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Wracktauchen
0
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Höhlentauchen
1
keine große Höhle vorhanden
Steilwandtauchen
2
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Schwierigkeitsgrad
4
meist starke Strömung,..
Bewertungsmaßstab: 0="schlecht" 3="mittel" 6="supergut"

Die Region

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Seit 1978 ist Meeru dem Tourismus zugänglich. Die Insel liegt im äußersten Osten des Nord-Male-Atolls und ist etwa 1300 m lang und 500 m breit. Reichhaltige Freizeitangebote liegen versteckt unter Palmen.
Anreise: Am Anfang steht natürlich der Flug zur Hauptstadt Male. Von dort aus geht es mit dem Speedboot weiter. Nach einer Stunde erreicht man das Paradies Meeru. Die einzigartigen Tauchplätze und die traumhafte Umgebung (Maledivenfans wissen Bescheid) kostet natürlich auch paradiesische Preise. Wer es sich leisten kann, bekommt eine fantastische Unterwasserflora und Fauna zu bieten.

Das Tauchrevier

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Ein großes Hausriff hat die Insel nicht, lediglich kleinere Blöcke mit kleinen Korallen und Jungfischen sind in der Nähe des Strandes anzutreffen. Deshalb lohnt sich vom Strand aus eigentlich nur Schnorcheln. Weiter draußen gibt es 20 hervorragende Tauchspots, die innerhalb von 15 bis 60 Minuten angefahren werden können. Überall bestehen natürlich hohe Chancen auf Sichtungen von Großfischen, seien es Graue Riffhaie, Weißspitzenriffhaie oder Mantas. Wo die Chancen zu welcher Zeit jedoch besonders hoch ist, das erfährst Du hier.


Miyaru Faru Der Tauchplatz hätte nicht besser beschrieben werden können. Miyaru Faru heißt Hai und von den Tieren gibt es hier tatsächlich haufenweise. Wo Haie sind, da herrscht bekanntlich hohe Strömung und dass ist natürlich auch hier der Fall. Die meist bis zu 10 Grauen Riffhaie lassen sich auf 30 m Tiefe jedoch von einem Strömungsschutz in Ruhe beobachten. Den Schutz vor der Strömung bietet in dieser Tiefe ein Felsvorsprung oder Felsüberhang. Desweiteren lassen sich Thunfische beobachten, Barrakudas, Weißspitzenriffhaie und sogar Adlerrochen. Flora und Fauna sind im Allgemeinen sehr ausgeprägt und interessant. Es gibt reichlich Rifffische, die in einer farbenprächtigen und vielfältigen Korallenlandschaft zuhause sind. Ohne Zweifel stellt Miyaru Faru einen der interessantesten Tauchplätze der Region dar.
Kleiner Wehrmutstropfen: Nach vielen Erfahrungsberichten sollte man hier nur zwischen Dezember und Mai tauchen und generell gute Tauchkenntnisse besitzen.


Das Fairy Tale Riff bietet zwischen Juni und November(Süd-West-Monsun) Erlebnisse der besonderen Art. Der Platz ist für seine regelmäßigen Zusammentreffen mit Mantas in dieser Zeit bekannt.
Eine Schule Mantarochen. Das Foto schoss Helmut Debelius beim Ari Atoll/ Malediven.
Jedoch hat das Riff auch weitere Schönheiten zu bieten. Ab 12 bis 14 m trifft man auf zahlreiche Weichkorallen, die die Überhänge säumen. Die Weichkorallenfelder bieten zahlreichen Rifffischen Unterschlupf, unter anderem Süßlippfischen, Soldatenfischen und zahlreichen Riffbarschen und Schnappern.


Kuda Kandu ist ein Kanal mit zahlreichen schönen Überhängen. Eine vielseitige Flora und Fauna macht auch hier das Riff aus. Die im Kanal herrschende Strömung bietet verschiedenen Korallenarten Nährboden, bleibt aber verhältnismäßig schwach.


Asdu Rock: Der im Namen enthaltene "Rock" symbolisiert einen großen Riffblock, der bis auf 28 m abfällt. Das Riff bietet ideale Tauchmöglichkeiten für nicht so erfahrene Taucher oder jene, die sich mit den Malediven erst vertraut machen wollen. Die Besonderheite des Riffes besteht in seiner ruhigen Lage. Kaum Strömung ist zu vermerken, was auch den Fotografen unter euch sicherlich sehr entgegenkommt, da man in aller Ruhe Fotoobjekte aussuchen und verewigen kann. Auch hier ist der Tauchplatz geprägt von malerisch bewachsenen Überhängen, die jede erdenkliche indopazifisch-maritime Lebensform beherbergen. Was heißt, dass auch hier eine reichlich und üppig bestückte Unterwasserwelt anzutreffen ist trotz schwacher Strömung.


Okobe Thila ist ein merkwürdiger und dennoch interessanter Tauchplatz, der nach dem ersten Tauchgang gar nicht wie die anderen scheint. Zwar prägen auch hier Weichkorallen und Gorgonien das Bild - jedoch ebenfalls zahlreiche verschiedene, mit Korallen gesäumte Felsformationen. Von vielen Winkeln, Spalten, Schluchten und Überhängen gekennzeichnet gibt es hier einiges zu entdecken: und zwar Rifffische aller Art, die den Indopazifik als Heimat haben. Die Flora steht dem in nichts nach, auch sie ist sehr üppig und vielseitig.

Besonderes

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Das Besondere ist, daß die zahlreichen attraktiven Tauchplätze genau um die Insel herum liegen. Es existiert eine große Chance auf Sichtung von Mantas oder Walhaien zwischen Juni und November. Graue Riffhaie sieht man so oft wie in unseren Seen Rotfedern.


Schlecht verdaulicher Wehrmutstropfen: Die Preise sind zwar für die Malediven nicht besonders, aber trotzdem erschreckend hoch.

Umlandziele

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Bis auf andere Inseln in der Umgebung gibt es hier keine interessanten Umlandziele. Das verlassen von Meeru ist nicht nötig, da für Abwechslung direkt auf der Insel gesorgt wird. Eine Besichtigung der Hauptstadt Male ist dennoch zu empfehlen.

Die Basisempfehlungen

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