| Ko Mak| Die Region |
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| Steckbrief Ko Mak |  | |  | |
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Kategorie | Bwtg. | Kommentar |
| durch. Sichtweite |
18m |
von Mai-Oktober |
| Fischreichtum |
5 |
zahlreiche Fischschwärme.. |
| Großfische |
2 |
Chancen beim Wale Shark Rock |
| Riffschönheit |
4 |
Riffe schön erhalten |
| Wracktauchen |
1 |
in der Nähe existiert ein Wrack |
| Höhlentauchen |
0 |
Ich konnte keine Höhle ausmachen |
| Steilwandtauchen |
1 |
klein aber fein beim Wale Shark Rock |
| Schwierigkeitsgrad |
0 |
sehr flach; einfach zu betauchen |
Bewertungsmaßstab: 0="schlecht" 3="mittel" 6="supergut"
Den Einen oder Anderen habe ich schon sagen hören, dass Ko Mak das "Ko Tao des Nordens" sei. Ich denke, diese Einschätzung ist weitestgehend falsch. Zwar wirkt das Eiland irgendwie identisch: man findet Bungalowsiedlungen vor, einsame Sandstrände und verschwiegene Buchten. Vergleicht man jedoch den Flair und die Tauchgründe der beiden Inseln, so unterscheiden sie sich erheblich.
Ko Mak ist etwa 16 km² groß, liegt südlich von Ko Chang (zweitgrößte Insel Thailands) und ist von etwa 20 weiteren kleinen Inseln umgeben. Seit 1982 bildet Ko Mak mit etwa 50 kleineren Inseln (einschließlich der beiden größten der Region Ko Chang und Ko Kut) den "National Marine Park", der mit 651 km² einer der schönsten Marine-National-Parks des Königreiches ist. Das Bild der Insel ist durch Kokusnusshaine geprägt. An der nordwestlichen Bucht kann die Insel mit einem sehr schönen Sandstrand aufwarten. Als Unterkünfte findet man hauptsächlich Bungalowresorts vor, wobei es diese hauptsächlich in "gehobener Kategorie" gibt, was heißen soll: Aircondition. Allgemein betrachtet sind die Resorts weitaus "luxuriöser" als jene, die man bei Ko Tao vorfindet. Daraus folgt ein familiärer Flair, welcher den ganzen Charme der Insel prägt. Wer es familiär mag und einfach zu betauchende Tauchgründe sucht, für den ist Ko Mak das richtige Ziel. Einziger Wehrmutstropfen ist die mehr oder weniger beschwerliche Anreise (wurde mir gesagt, ich bin da anderer Meinung).
Nach der Landung in Bangkok geht es per Bus nach Trad (etwa 4 Stunden). Von dort aus startet täglich das Versorgungsboot nach Ko Mak, mit dem Touristen ebenfalls zur Insel gebracht werden, was etwa 2,5 Stunden dauert und wobei man schon den einen oder anderen traumhaften Eindruck der Region erhält.
Die gesamte Region des "National-Marine-Parks" ist geprägt durch auf Felsblöcken angesiedelte weitläufige Korallengärten. Die Insel ist umgeben von hervorragenden Tauchplätzen, die gerade für Anfänger oder Taucher, die einfach nur relaxen wollen, geeignet ist. Die Sichtverhältnisse pendeln sich zur Saison (Mai-Oktober) immer so auf die 18 m ein. Bei größerer Strömung oder schlechtem Wetter sind sie natürlich entsprechen geringer. Neben zahlreichen Riffen, die schon vom Strand aus zu betauchen sind, gibt es 4 weitere, sehr interessante Tauchplätze, die sich meist um andere Inseln herum befinden.
Ko Ma Pring und Hin Bay: Hier findet man weitläufige Korallenfelder. Neben den "normalen" Rifffischen trifft man auf zahlreiche Fischschwärme. Die Tiefe beläuft sich auf etwa 17 m.
Ko Yak: Ebenfalls ein Korallengarten mit vielen Fischschwärmen. Nebenbei trifft man auch auf Rochen und verschiedenste Skorpionsfischarten (Augen auf!). Der Tauchplatz ist nur schlappe 12 m tief.
Der Wale Shark Rock ist der wohl "anspruchsvollste" sowie interessanteste Tauchplatz. Das Riff besteht aus einem "Unterwasserberg", der bis auf 28 m abfällt. An dem Platz sollen Riffhaie und Barrakudas nicht selten sein, wie mir berichtet wurde. Ich sah hier jedenfalls noch keinen Hai.
Ko Phi ,ein Name, wie ihn scheinbar jede zweite Insel des Landes trägt, bildet den wohl schönsten Tauchplatz der Region. Viele Weichkorallen und Gorgonien bestimmen das Bild des Spots. Mit nur 12 m Tiefe ist dieses Phänomen wahrscheinlich auf die günstig laufende Strömung zurückzuführen, weswegen sogar Barrakudas nicht selten sind. Der Wale Shark Rock und Ko Phi sind ohne Frage die beiden interessantesten Tauchplätze des Arreals um Ko Mak.
Besonders an dieser Insel hervorzuheben sind die anfängerfreundlichen Tauchgründe und das familiäre Ambiente, was die Insel prägt. Ansonsten konnte ich keine weiteren Besonderheiten, im Gegensatz zu anderen thailändischen Inseln, ausmachen.
Per Longtail kann man zahlreiche Ausflüge zu den benachbarten, einsamen Inseln unternehmen. Auch ein Wasserfall mit Naturpool gibt es auf einer der östlichen Nachbarinseln zu entdecken, so wie man jenes eventuell von Samui oder Phuket her kennt. Desweiteren hat Ko Mak einen kleinen Inseltempel (sehr klein). Auch der Besuch im kleinen Dörfchen der Insel oder eine Besichtigung von einer der "zahlreichen" Kautschukplantagen lohnt sich als abwechslungsreiche Oberflächenpause. Desweiteren kann man die benachbarte Insel Ko Kut oder Ko Chang besuchen, aber wer flüchtet schon freiwillig vom Paradies zum großen Tourismusort? Wer es trotzdem wagt (ich will auch nicht unbedingt davon abraten), der sollte sich zusätzlich auf der Seite zu Ko Chang belesen. Desweiteren würde sich auch ein Zwischenstopp in Bangkok sehr lohnen. Hier findest du weitere Details Thailand.
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