Ko Samui

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Steckbrief Ko Samui

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Kategorie
Bwtg.
Kommentar
durch. Sichtweite
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sehr schwankend durch Badende, ..
Fischreichtum
2
sehr wenig Fisch,..
Großfische
0
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Riffschönheit
2
kleine Korallen, ..
Wracktauchen
0
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Höhlentauchen
0
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Steilwandtauchen
0
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Schwierigkeitsgrad
0
"Riffe" meist nicht tiefer als 20 m
Bewertungsmaßstab: 0="schlecht" 3="mittel" 6="supergut"

Die Region

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Die Insel liegt am mittleren Bereich des westlichen Festlands von Thailands im Golf von Thailand. Der Flughafen befindet sich im Nordwesten der Insel. Die Insel besitzt 6 große Strände, wo sich hauptsächlich auch der Tourismus befindet. Längst sind die Unterkünfte nicht mehr so spottbillig wie in Samuis Gründerzeiten, als noch Hippies und Globetrotter das Bild der Insel prägten und von endlosen Kneipenstraßen sowie weitläufigen Märkten noch keine Spur war. Zu den beliebtesten Stränden zählt der "Chaweng Yai Beach" und der "Chaweng Noi Beach" oder allgemein genannt Chaweng Beach. Gerade im Norden des Chaweng Beachs ("Chaweng Yai") trifft man auf zahlreiche günstig und schlicht angelegte Unterkünfte, während man im Zentrum des Strandes fast nur auf Hotels der gehobenen Kategorie stößt. Ebenfalls sehr bekannt ist der Lamai Beach, der zum großen Teil aus Unterkünften in Form von Bungalowanlagen besteht. Auf Preise und Qualität der Unterkünfte möchte ich im Einzelnen nicht eingehen, da sich jene erstens ändern und meiner Meinung nach auch nicht von Interesse sind. Wer außersaisonal reist, für den ist oberstes Gebot: Erst vor Ort buchen! Zimmer gibt es allerhand und Hotelbesitzer lassen gerne mit sich handeln. Wer in der Saison reist, bekommt zwar nicht die gleichen Super-Preise, aber immerhin bleiben die Kosten niedrig und man kauft nicht die Katze im Sack.
Den höchsten Punkt Samuis bildet der Khao Phlu mit 650 m, der mittig gelegen ist. Der Berg ist von einem Gebirge umgeben, welches von dichtem Regenwald überwuchert wird. Die mittlere Höhe Samuis macht ein schnelles Passieren von West nach Ost natürlich unmöglich. Stattdessen hat Samui eine etwa 50 km lange asphaltierte Ringstraße, die um die ganze Insel herumführt und diese entlang jedes einzelne Dorf miteinander verbunden wird. Hier sollte man ansetzten, wenn man an einer Rundreise um die Insel interessiert ist und Land, Leute und andere Strände kennenlernen will.

Das Tauchrevier

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Ein direktes Tauchrevier gibt es nicht. Ansässige Tauchbasen bereisen lediglich die Inseln Tao und Phangan, welche wunderschöne Tauchmöglichkeiten bieten. Wer dort tauchen möchte, dem sei von einer Buchung von Samui aus abgeraten! Eine Überfahrt nach Tao oder Phangan ist zwar ein wenig zeitraubend, jedoch rentiert sich die scheinbare "Zeitverschwendung" mit traumhaft abenteuerlichen Bungalowanlagen und sehr, sehr günstigen Tauchgängen! Belese dich einfach auf der Seite zu Ko Tao beziehungsweise Ko Phangan.


Wem es nicht vergönnt ist, nach Tao zu fahren, sei es wegen der Familie oder einfach nur, weil man lieber auf Samui ist, dem bietet sich noch eine andere Möglichkeit. Vom Chaweng Beach aus lässt sich ein Tauchgang am "Strandriff" machen. Flora und Fauna gleichen natürlich anderen Riffen im thailändischen Golf, jedoch ist die Fischpopulation weitaus geringer und Korallen sind zum Teil sehr klein und selten. Hinzukommt, dass die Sicht durch den vorherrschenden Badetourismus stark leidet.
Strandtauchgänge lassen sich natürlich von fast allen anderen Stränden Samuis veranstalten. Da ich kein Interesse an solchen hatte, kann ich darauf jetzt nicht genauer eingehen. Einfach bei ortsansässigen Tauchbasen nachfragen.

Umlandziele

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Neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten die Thailand zu bieten hat, ist Samui auch reichlich mit Abenteuer, Kultur und Religion bestückt. Wer eine spätere Überfahrt plant, der kann dazu Boot und Flugzeug nutzen. Mit dem Flugzeug gelangt man schnell nach Bangkok und Phuket, während man in einer Überfahrt per Autofähre das "Feld von hinten aufrollen kann", was heißt, von Süden bis nach Norden alle Sehenswürdigkeiten erleben und dann in Bangkok seinen Urlaub ausklingen lassen kann - oder andersherum. Eine Überfahrt per Autofähre kostet lediglich 45 Baht. Man startet von Thaling Ngam (südlich von Nahton) und landet in Don Sak auf dem westlichen Festland von Thailand. Die Fähre legt 8-mal täglich ab.


Um Samui ganz zu erkunden, benötigt man etwa 3 bis 4 Tage. Am "abenteuerlichsten" ist sicherlich die Rundreise per Moped.


An dieser Stelle möchte ich warnen. Laut Statistik hat Samui die meisten Verkehrstoten Thailands, und die Verursacher sind meist Mopedfahrer! Also bitte ich Dich, umsichtig zu fahren und Dein Moped vor dem Start auf alle Funktionen zu testen. Ganz Tabu ist das Fahren nach Alkoholgenuss oder Drogenkonsum, was von Vielen durch die fehlenden geistigen und körperlichen Kontrollen meist zum letzten Mal ausgenutzt wird.


Unbedingt in einer Rundreise enthalten sein müssen die beiden Wasserfälle "Hinlad" und "Na Muang", die im Inneren der Insel liegen. Wobei der "Na Muang" sicherlich der Interessantere von Beiden ist - nicht zuletzt wegen seiner Größe. Ebenfalls interessant ist "Wat Sumret", eine Halle mit dutzenden Buddha-Statuen. Während man Wat Sumret im Süden auffindet, ist im Norden die größte Buddah-Statue zu betrachten. Der "Big Buddah" ist am gleichnamigen Strand aufzufinden. Außerdem hat Samui zahlreiche Standardattraktionen, wie sie jeder Touristen-Ballungsraum in Thailand hat. Man trifft auf eine Schlangenfarm mit Show, eine Affenshow, eine Butterflyfarm und ein Aquarium. Den Weg dorthin kannst Du Dir jedoch getrost sparen, wenn Du schon einmal Ähnliches gesehen hast. In Phuket oder Bangkok sind diese Dinge allerdings (bis auf kleine Ausnahmen) sehr zu empfehlen.


Tipp: Wenn man in Samui ist, eine Karte der Insel besorgen, wie es sie ain jedem Hotel gibt. Auf den Karten sind alle Sehenswürdigkeiten Samuis dann benannt und man kann sich eine eigene Route zusammenstellen. Von einer gebuchten Rundreise rate ich ganz klar ab, wie überall und zu jeder Situation in Thailand. Ich, zum Beispiel, habe eine komplette Thailandreise, angefangen beim Flug nach Samui, Tao, über Bangkok und nach Phuket ohne jegliches Reiseunternehmen veranstaltet (klar, Flug ausgenommen). Es ist einfach nicht nötig, großartig zu buchen und dann auch nur halb so spannend! Einen Jeep plus Fahrer bekommt man überall, geschweige denn ein Moped! Außerdem ist die Kriminalitätsrate beachtlich gering (was Raubüberfälle angeht). Für Touristen gibt es sogar eine extra Polizei.
Also, Moped mieten (reicht für zwei), eigene Routen abfahren und auf keinen Fall die Badehose vergessen! Man trifft oft auf leere Strände und auch an den Wasserfällen bietet sich ein kurzer Badespass an. Außerdem trifft man beim Fahren entlang der Ringstraße oft auf sogenannte "Viewpoints", wo man die herrliche Sicht auf das Meer oder den Regenwald genießen kann (ebenfalls in jeder Karte eingezeichnet).
Schlusswort: Lasse Dich nicht von kleinen Enttäuschungen einschüchtern, manche Dinge wirken vielleicht unspektakulärer, als Du sie Dir vorgestellt hast (evtl. Big Buddah oder Wasserfall)! Sieh einfach das Schöne an jeder Sache und genieße den Urlaub, und Du wirst einen von der zufriedenen Sorte erleben!
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