Similan Islands| Die Region |
Anreise |
Geogr. Orientierung |
Die Tauchplätze |
Die Similans sind bedeckt von einer Vielfalt tropischer Vegetationen und verschiedensten Palmenarten. Das Bild der Inseln wird geprägt durch vom Wasser geschliffene Felsformationen, die fast alle neun Inseln umranden. Jene Felsformationen setzten sich auch im Wasser fort und bilden die bekannten Tauchplätze "Elephant Rock", "Christmas Point" und "Shark Fin Reef". Mit einer Tiefe von 30 bis 40 m und den wunderschönen Felsgebilden aus Höhlen und Schluchten ist diese Insel wohl die bekannteste der Similans.
Außerdem besteht die Möglichkeit, von Thap Lamu (Festland, 60 km nördlich von Phuket, 40 km von Similans entfernt) aus die Similans anzusteuern, was weniger als 3 Stunden dauert. Hierzu lassen sich interessante Kombinationen einrichten. Der bekannte Nachbar von Thap Lamu, der Nationalpark Khao Lak, ist ein sehr zu empfehlendes Reiseziel Thailands. Interessante Sehenswürdigkeiten auf der Strecke zwischen Phuket und Thap Lamu und manches über Khao Lak erfährst Du unter Thailand beziehungsweise unter Phuket.
Sah man noch vor der Jahrtausendwende oftmals Walhaie, so ist heute ein Rückgang der Sichtungen zu verzeichnen, und es kam schon oftmals vor, dass manch eine Tauchtour ganz ohne Begegnungen blieb. Der Reiz der Similans sind die wunderschöne UW-Landschaft und das fast unberührte maritime Leben. Auf Walhaisichtungen sollte man nicht bauen, aber sie auch nicht schon gänzlich abhaken! Christmas Point: Auch hier kann die Unterwasserlandschaft mit beeindruckender Kulisse auftrumpfen und den Taucher in seinen Bann ziehen. Die komplette Palette des maritimen Lebens der Similans ist hier anzutreffen, allerdings nicht so zahlreich wie bei anderen Spots. Dafür bietet sich hier die Möglichkeit (Vorraussetzung: gehörige Portion Glück), auf den seltenen Geigenrochen zu treffen. Elephant Rock (Hin Pusa): Der Tauchplatz
Unter 'Similan-Freaks' wird der Spot, nicht zuletzt wegen seiner bizarren Felslandschaft, als der schönste Tauchplatz der Similans gehandelt. Das Fantasy Reef beginnt mit einem Felsplateau bei 8 m. Von hier aus betaucht man die UW-Landschaft, die neben Felsbrocken, Höhlen und Schluchten die wahrscheinlich umfangreichste Palette an maritimen Leben der ganzen Similans aufweist. Nach Westen hin erreicht der Spot schnell eine Tiefe von 40 m, von wo aus man mit etwas Glück auch Hochseebewohner beobachten kann. Um den kompletten Tauchplatz zu erkunden und all seine Reize und Schönheiten zu entdecken, benötigt man gewiss mehrere Tauchgänge. Snapper Alley ist ein farbenprächtiges Hartkorallenriff. Taucht man von hier aus weiter westlich in den Kanal zwischen Insel No. 8 und Insel No. 9, so kann man eine wunderschöne Unterwasserlandschaft mit großen Felsbrocken und Höhlen bestaunen. Hier sind dann verschiedenste Weich- und Hartkorallen zu beobachten sowie die unterschiedlichsten Fischarten. Deep Six: Große Unterwasserfelsbrocken prägen diesen Tauchplatz, welche, bedeckt mit schönen Korallen, ein wunderschönes Panorama ergeben. Die Felsbrocken fallen steil ab und enden bei zirka 45 m. Aufgrund der Tiefe und der günstigen Strömungsverhältnisse lassen sich oftmals Riffhaie (vor allem Wieißspitzenriffhaie) beobachten. Mooring Rocks liegen südlich des Christmas Point. Sie sollten allerdings lediglich zum Nachttauchen angesteuert werden, da viele Korallen unter ehemaligen, aggresiven 'Dynamitfischen' gelitten haben. Stonehenge: Hier sollte man sich auf einen tieferen Tauchgang einstellen, denn das wirklich Sehenswerte befindet sich auf einer Tiefe von 25 m. Zwischen den großen Felstürmen sind verschiedenste Rifffischarten, wie Skorpionsfische und Anglerfische, vorzufinden. Auch Thunfische und Barrakudas streifen gelegentlich den Tauchplatz. In den tieferen Bereichen des Spots ruhen oftmals Leopardenhaie im Sand. East of Eden ist ein Muss für jeden UW-Fotografen. Der Tauchplatz bietet farbenprächtige Motive von verschiedenen Weich- und Hartkorallen, Nacktschnecken und typischen Rifffischen. Außerdem stellt der Spot keine weiteren Ansprüche an den Taucher, da kaum schwierige Strömungsverhältnisse vorkommen. Die Tiefe ist ebenfallls relativ gering. Beginnend bei 8 m fällt das Riff steil auf maximal 28 m ab und verliert sich dann im weißen Sand. Shark Fin Reef: Große, bis auf 45 m herabfallende Felsbrocken. Der Tauchplatz ist berühmt für oftmalige Riffhai-Sichtungen. Außerdem trifft man auf verschiedenste Stachelrochenarten und gelegentlich auf den einen oder anderen großen Napoleon. Zu guter Zeit und ein wenig Glück ist auch eine Walhaibegegnung möglich. Boulder City liegt, wie auf der Karte gut zu sehen, im offenen Meer. Getaucht wird bei riesigen Granitfelsen, auf denen viele Gorgonien und diverse Hartkorallen zu finden sind. Aufgrund der Lage lassen sich Hochseebewohner wie Thunfische und Haie beobachten. Morning Edge: Mit 40 m Tiefe ebenfalls ein sehr tiefer Tauchplatz. Weich- und Hardkorallen bilden mit großen Unterwasser-Felsinseln ein schönes Bild. Einer der Tauchplätze, wo Riffhaisichtungen nicht besonders selten sind. Turtle Rock ist mit tiefstens 30 m einer der tieferen Tauchplätze.
Cambell's Bay ist gekennzeichnet durch seine vielen Höhlen und Schluchten. Viele Fischarten wie Schnapper, Maskenfalterfische, Drückerfische, Trompetenfische und Skorpionsfische (auch Steinfische) sind anzutreffen. Der Tauchplatz kann auch vom Strand aus betaucht werden. Bei einer maximalen Tauchtiefe von 25 m und einer Durchschnittstiefe von 8 m ist hier ein gemütlicher Tauchgang zu erwarten. Die Bay ist vielen Tauchern auch unter der Bezeichnung Donald Duck Bay oder M16 geläufig. Honeymoon Bay ist einer der flacheren Tauchplätze. Vor der Bucht aus bieten sich verschiedenste Tauchmöglichkeiten. So kann man zum Beispiel einen gemütlichen Nachttauchgang im flacheren Bereich absolvieren oder einen Entsättigungstauchgang am Ende des Tages. Dabei lassen sich verschiedenste Riffbarsche, darunter auch Zackenbarsche, beobachten. Eine weitere interessante Möglichkeit ist das Tauchen beim nahegelegenen Barracuda Point, der sich an der Südspitze der Insel Nummer 5 befindet. Hier lassen sich tatsächlich Schwärme von Barrakudas beobachten, sowie viele andere Rifffische. Coral Garden Der Korallengarten mit der flachsten Stelle bei 5 und der tiefsten bei 20 m ist eines der anfängerfreundlicheren Riffe der Region. Viele verschiedene Korallenarten und Rifffische sind vorzufinden. InfoFertigstellung der Riffbeschreibungen am 15.02.2002! Habe bis dahin ein wenig Geduld!weitere MöglichkeitenViele Tauchboote bieten den Tauchern auch eine "Ausfahrt" zu weiter nördlich gelegenen Inseln an, hierzu aber unbedingt vorher Erkundigen einholen!Ko Bon liegt rund 20 km nordöstlich von den Similans und ist wohl eine der interessantesten Inseln. Man kann zwar rund um die ganze Insel tauchen und dabei oftmals Leopardenhai beobachten, aber gerade an der Westspitze "tummeln" sich hier (zur richtigen Zeit) Mantas, was ein unvergessliches Erlebnis zur Folge hat. Auch seltene Schnabel-Seeschlangen können hier betrachtet werden. Die unbewohnte Insel Tachai ist ein beliebter Tauchplatz und liegt etwa 30 km nördlich von Ko Bon und damit fast in der Mitte zwischen den Similans und den Surin Inseln. Die Fahrzeit von Insel Nummer 9 nach Ko Tachai beträgt etwa 2 Stunden. Die Umgebung von Tachai besitzt 3 größere Tauchplätze, die 8 bis 40 m tief sind. Große Felsformationen und Plateaus und eine unglaubliche Vielfalt an Rifffischen, Stein- und Weichkorallen prägen diesen Tauchplatz. Hier trifft man oftmals auf Leopardenhaie und ihre größeren Brüder, die Walhaie. Desweiteren hat man hier große Chancen auf Sichtung von Mantas und anderen großen Rochenarten. Riffhaie scheinen hier nur noch die Nebenattraktionen zu bilden. Weiteres: Unbedingt sollte mit der Tauchbasis oder dem Tauchboot eine Fahrt zum legendären Richelieu Rock
Für die drei oben genannten Tauchplätze ist es natürlich wichtig, sich auf jeden Fall vorher zu erkundigen und die Fahrt mit der Basis im Voraus zu klären oder mit andern Tauchern über weitere Kombinationsmöglichkeiten zu reden...
Weitere große Umlandziele gibt es keine. Jedoch lassen sich einige schöne, kleinere Sehenswürdigkeiten von Phuket aus besichtigen. Wenn sie einen Trip durch Thailand vorhaben oder wenigstens ein bißchen Kultur mitnehmen wollen, erfahren sie Weiteres auf der Seite Phuket. Desweiteren ist ein Besuch von Bangkok dringenst zu empfehlen, wobei man gleich viele Tempel und die nördlich gelegenen Nationalparks "mitnehemen" kann. Hierzu findest du mehr auf der Seite Thailand.
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